Ob vegane „Butter“ gesund ist, hängt von den verarbeiteten Zutaten ab. Für die vegane Alternative spricht, dass sie cholesterinfrei ist. Werden Zutaten wie Raps- und Leinöl verwendet, enthält sie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die über unsere Lebensmittel aufgenommen werden müssen, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Sie sind beispielsweise notwendig für den Stoffwechsel und ein wichtiger Baustein für die Zellwände.
Finden sich hingegen Zutaten wie Kokos- oder Palmkernöl in der Zutatenliste, ist das Produkt reich an gesättigten Fettsäuren. Ein hoher Konsum kann den LDL-Cholesterinspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Vegane Alternativen können zudem Zusatzstoffe wie Aromen, Emulgatoren und Farbstoffe enthalten.
Butter punktet als Naturprodukt. Sie liefert die fettlöslichen Vitamine A, D, E, K, besonders wenn die Milch aus Weidehaltung stammt. Darüber hinaus enthält sie Buttersäure, die eine positive Wirkung auf die Darmgesundheit hat. Butter enthält allerdings Cholesterin und gesättigte Fettsäuren.
Der Griff zur veganen Variante oder zur Butter hängt von der individuellen Ernährung ab. Der Blick auf die Zutatenliste lohnt sich, um die Qualität des veganen Streichfetts zu beurteilen. Die Inhaltsstoffe bei Butter sind überschaubar. Es dürfen nur Salz und der Farbstoff Beta-Carotin zugesetzt werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, nicht mehr als 30 Prozent der täglichen Energie in Form von Fett aufzunehmen. Wenn Sie etwa 2 Teelöffel Streichfett und etwa 2 bis 3 Esslöffel Öl am Tag verwenden, liegen Sie richtig.
Weiter Informationen finden Sie in unserem Artikel Was ist der Unterschied zwischen veganer Butter und Margarine?