Lebensmittel aus China

Stand:
Wo finde ich Hinweise, welche Lebensmittel (Äpfel, Birnen, Backlinge etc.) aus China kommen? Im Handel habe ich bisher keine Hinweise gefunden. Ich habe gelesen, dass wir mehr als 1 Million Tonnen Lebensmittel aus China importieren (80% unserer Lebensmittel).
Lebensmittel aus China
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Bei manchen Obst- und Gemüsesorten wie Spargel oder Mandarinen stammen mittlerweile über 70% des Imports aus China. Die Ware landet meist nicht frisch in unseren Märkten, sondern wird weiterverarbeitet, z.B. tiefgefroren, eingedost, zu Marmelade verkocht oder sie wird zur Zutat für Fruchtjoghurt oder zum Saftkonzentrat.

Bei frischem Obst und Gemüse muss in der Regel das Herkunftsland angegeben werden, genauso bei frischem Fisch, Rindfleisch und einigen anderen Produkten. Bei verarbeiteten Lebensmitteln dagegen, so auch bei Backlingen, braucht der Hersteller nicht kennzeichnen, woher die Rohstoffe stammen.

Die Verbraucherzentralen fordern seit langem eine verpflichtende Herkunftsangabe der Hauptzutaten in Lebensmitteln, um den Verbrauchern bewusste Kaufentscheidungen zu ermöglichen.

ältere Nutzer-Kommentare aus dem Jahr 2020 und davor

Besucher10, am 08.11.2020, 12:30
Günstige Produkte waren mal Überproduktion die Marken Firmen unter anderen Namen in den Verkehr gebracht haben. Was offensichtlich nicht mehr der Fall ist und irgendwelche Händler billigst von überall für uns einkaufen und hier in den Verkehr bringen, wie soll ich dass erkennen? Das ist ein Unding das wir Verbraucher ständig hinterher sein sollen da man auch nicht so die Zeit hat. Da muss dringend eine Deklaration auf die Produkte.


Andreas, am 06.07.2020, 11:03
Verweise nur auf das aktuelle Heft Welt der Wunder Kompakt 3/20, aber der Verbraucher will es ja billig ist doch nichts neues einen Grill für 1500,- kaufen und dann möglichst billiges Fleisch einkaufen hat doch jeder selber in der Hand, meines Erachtens ein Problem unserer Gesellschaft lieber billig Lebensmittel einkaufen und 2-3 mal im Jahr Urlaub machen SUV fahren ect..... , fängt schon bei der Schulverpflegung an bilig billig billig....... und dafür gibt es halt nichts hochwertiges... ist ja nur unsere Nahrung.


Andrea Morian, am 18.07.2020, 11:22
Lieber Andreas, das Problem besteht ja grade darin, dass man es nicht selbst in der Hand, welche Lebensmittel, aus welchem Ursprungsland, man zu sich nimmt. Auf den verarbeiteten Lebensmitteln,wie z.B. Marmelade, Gewürze oder auch Kompott o. Apfelsaft steht (egal wie teuer...) nicht drauf, aus welchem Ursprungsland das Obst kommt! Und das ist eine Unverschämtheit der Lebensmittelkonzerne!!! Oder hast Du da einen Tipp ?


Anja, am 17.06.2020, 08:39
Hallo,


in einer Reportage hieß es das man das Land durch "Kenncodes" erkennen kann. Obwohl das Herkunftsland nicht explizit auf den Dosen erwähnt wird. (Zumindest habe ich das so verstanden)

Leider habe ich aber keinerlei weitere Informationen im Internet über diese besagten "Codes" gefunden.

Wissen Sie vielleicht näheres darüber?

Die Reportage "Billige Lebensmittel aus Fernost - China in Dosen" ist von SWR Doku auf Youtube (stand 16.6.2020).

Das "Stichwort" war ca bei 9:20

Gab es eigentlich schon generell etwas neues?

Hat sich etwas getan? Ggf auch durch Corona?


Vielen Dank schonmal

 

Redaktion:
Bei der Angabe auf dem Boden des Produktes handelt es sich um die sogenannte Los- bzw. Chargennummer. Sie ist bei fast allen verpackten Lebensmitteln auf der Verpackung zu finden, hat für Verbraucher aber keinen Informationswert.

Ein Los oder eine Charge umfasst alle Verkaufseinheiten eines Lebensmittels, die unter praktisch gleichen Bedingungen erzeugt, hergestellt oder verpackt wurden. Festgelegt wird das Los vom Erzeuger, Hersteller, Verpacker oder Verkäufer des Lebensmittels.

Die Losnummer besteht aus einer Buchstaben- und/oder Ziffern-Kombination und beginnt häufig mit dem Buchstaben "L". Von Bedeutung kann die Losnummer beim Rückruf eines Lebensmittels sein. Dann dient sie der schnellen Identifizierung des zurückgerufenen Produktes. Für Verbraucher lassen sich daraus aber keine Informationen zur Herkunft des Lebensmittels oder seiner Rohstoffe ermitteln. Die Aussage in dem Film ist also nicht korrekt.

Seit dem 1. April 2020 gilt eine Kennzeichnungspflicht für die sogenannte primäre Zutat eines Lebensmittels. Als primär gilt eine Zutat, wenn sie entweder mengenmäßig überwiegt oder von Verbrauchern üblicherweise mit der Bezeichnung des Produktes in Verbindung gebracht wird. In einem Erdbeerjoghurt beispielsweise gelten sowohl die Erdbeeren als auch der Joghurt als primäre Zutaten. Verpflichtend wird eine Herkunftsangabe aber erst, sofern die Gesamtaufmachung des Lebensmittels eine Herkunft vermittelt, die von der Herkunft der Hauptzutat(en) abweicht, zum Beispiel wenn die Erdbeeren in dem "Allgäuer Erdbeerjoghurt" aus China stammen. Die Information muss im gleichen Sichtfeld erscheinen wie die Herkunftsangabe zum gesamten Lebensmittel. Es reicht aber beispielsweise die Angabe „Nicht-EU“ oder „stammen nicht aus Deutschland“.


Inge Treiber, am 04.04.2020, 13:27
Dass uns Ware aus China, die nicht mal sauberes Wasser haben untergejubelt wird, grenzt an Körperverletzung. Aber wer die neue Seidenstraße bis Duisburg genehmigt, ist ja schon kriminell.Wir werden nicht gefragt. Unsere Regierungsvertreter juckt das nicht.

Wir haben ein Grundrecht auf Unversehrtheit,auf saubere Ware.Eure Globaliesierung könnt ihr euch in die Haare schmieren.Wenn die Chinesen schon kein Gewissen haben, sollten es die Deutschen um so mehr.Man treibt doch keinen Handel mit vergifteten Lebensmitteln. Wegen ein paar PFennigen noch dazu.Drastige Änderungen sind angesagt.Sofort

 

Redaktion:
China ist ein riesiges Land. Nicht überall herrschen Luft- und Wasserverschmutzung. Die Waren, die in Deutschland verkauft werden, müssen den hiesigen Standards entsprechen. Bei den Kontrollen fallen immer wieder Lebensmittel aus China auf, die beispielsweise erhöhte Grenzwerte an Pestizidrückständen aufweisen. Das ist aber kein Problem, dass alleine chinesische Lebensmittel betrifft. Das kann auch bei deutschen Lebensmitteln passieren.

Wir bitten möglichst sachlich in diesem Forum zu bleiben.


Guido Willers , am 31.10.2020, 11:27
Ihre Aussage das es in China sauberes Wasser gibt habe ich nicht gesehen. Meine Verbindungen in China waren gut und ich bin geschäftlich und privat viel unterwegs gewesen.

Pestizide und Dünger werden viel eingesetzt. Aussage eines chin. Studenten der etwas Geld bei einem Farmer verdient: Der Tomatenfarmer isst seine eigene Ernte kaum noch.

Es ist unglaublich was ich gesehen habe.

Mir war häufig der Appetit vergangen.

Eine Kennzeichnungspflicht des Herkunftsland auch für verarbeitete Produkte ist längst überfällig.


Albino Cipolla, am 27.04.2020, 10:24
Jeder sollte selbst entscheiden können, wie wichtig ihm Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen sind. Es müsste also klar ersichtlich sein, woher die Produkte kommen. Zumindest ab einem Anteil von z.B. 5%. Hat die Chinesische Regierung ihren Einfluss auf die Verbraucherzentrale oder warum scheint dieses einfache Thema hier so schwierig zu sein?

 

Redaktion:
Wir geben Ihnen vollkommen recht. Wie oben in unserem Text bereits geschrieben, setzen wir uns bereits seit langem für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung der Hauptzutaten in Lebensmitteln ein, um den Verbrauchern bewusste Kaufentscheidungen zu ermöglichen. Wir verstehen nicht, warum Sie uns Beeinflussung unterstellen.


Helga Keppler, am 21.02.2020, 15:00
Stammen Dosenmandarinen mit der Nummer ZMSLS 18 362 A aus China?


Viele GRüße und Danke!

 

Redaktion:
Wir können Ihre Frage leider nicht beantworten, da Hersteller nicht verpflichtet sind die Herkunft von verarbeiteten Lebensmitteln anzugeben. Die von Ihnen genannte Nummer gibt über die Herkunft keinerlei Aufschluss. Ein großer Teil der Dosenmandarinen stammt aber in der Tat aus China.


Marion Mazur, am 30.01.2020, 10:25
Kommen die Mandarinen mit dem Buchstabencode 0 24000080947 aus China?

Marion Mazur

 

Redaktion:
Bei der genannten Nummer handelt es sich um die Strichcode-Nummer.

Der Strichcode des "Europäischen Artikelnummern-Systems" (EAN) dient dem Handel zum computergestützten Umgang mit Waren. Daraus lässt sich nicht die Herkunft der Lebensmittel ablesen. Die ersten Zahlen des Codes stehen zwar für ein bestimmtes Land, beispielsweise die Ziffern 400 bis 440 für Deutschland. Diese Kennung gibt jedoch nur an, in welchem Land das Unternehmen die Nummer beantragt hat. Sie gibt keine Auskunft darüber, ob das Lebensmittel auch dort produziert wurde, woher die Rohstoffe stammen oder Ähnliches.


Theo Kowalski, am 26.03.2020, 20:23
Erst gestern gab es einen erneuten Bericht vom SWR das Kontrollen nur sporadisch und und ca. 80% der Lebensmittel aus China kommen. Da es sich um verarbeitete Waren handelt muss deren Herkunft nicht mehr angegeben werden. Wenn ich die Bilder von Luftverschmutzung, Schwerindustrie, Smog Schmutzwassereinleitungen Müllseen schwillt mir der Kamm. Mein Fazit hierzu nur noch Obst und Gemüse vom kontrollierten Anbau (Bio und frisch)


Angelika, am 11.09.2016, 17:20
Hier geht es ja nicht um den Kauf von unverarbeitetem Obst und Gemüse am Gemüsestand. Woher diese Produkte kommen, muss deklariert werden und der Verbraucher kann entscheiden.

Das hochbelastete China-Obst-Gemüse jedoch finden wir nur in industriell verarbeiteten Produkten - dort gibt es noch keine Deklarationspflicht. Also "Made in Germany" mit chinesischem Inhalt.

Ein Argument gegen industriell verarbeitete Lebensmittel und für Selberkochen.


Hans-Dieter Schmidt, am 04.02.2016, 17:40
Wenn jemand bewusst Lebensmittel,welche mit Schadstoffen belastet sind an den Verbraucher bringt,sollte er wegen versuchten Mordes angeklagt werden. Er darf nie mehr in dem Beruf tätig werden .Leider ist bei uns alles mit einer kleinen Geldstrafe abgetan.


Besucher, am 02.07.2016, 12:36
Und wer kontrolliert das denn überhaupt?? Nach dem, was ich so weiß, wird nicht wirklich oft was an Proben an Labore geschickt. Ich habe mal eine Reportage gesehen, da ging es um die Kontrolle der Waren, die in Hamburg oder so aus Nicht-EU-Staaten in die EU eingeführt werden. Da wurde ab und zu mal bei einem großen Lastwagen die vorderste Packung (nahe der Tür) rausgeholt, der Fisch oder was es war mal am Bunzenbrenner "gekocht" und von den Testern verkostet, ob es denn auch wirklich nach Fisch schmeckt. Ganz selten wurde mal eine Labor-Probe genommen, aber mir schien nicht, dass das erstens oft vorkam und dass da zweitens auch wirklich breitflächig untersucht wurde.

Wenn jemand "erwischt" wurde, kam er auf eine Liste und wurde die nächsten 10 Mal oder so wieder kontrolliert (was er sicher dann auch wusste?).

Hat mich alles ziemlich desillusioniert.

Das Problem ist, dass wir als Verbraucher kaum die Möglichkeit zur Recherche haben, selbst wenn wir die Energie dazu haben und bereit (und in der Lage?) wären, mehr zu bezahlen für "sichere", unbelastete Produkte.


sunshine, am 29.07.2014, 11:15
Kauf einfach im Bioladen ein und alles ist deklariert. Da wird kein Schmuh gemacht mit unserem Essen. Hört sich teuer an, mit ein paar Tricks wie saisonal, regional, wenig Wurst, Fleisch und Käse - das sind die wirklich teuren Sachen - ist das auf lange Sicht der deutlich gesündere Weg. Wenn nicht für Dich persönlich, dann für die gesamte Welt definitiv.


Besucher, am 02.07.2016, 12:31
Also ich für meinen Teil traue Bio-Supermärkten auch nicht mehr :(

Woher weiß ich, dass der Bio-Brokkoli für 2,5€ das Kilo nicht vom italienischen Acker, auf dem die Mafia Giftmüll vergraben hat, stammt???

(Einfach mal dazu recherchieren, rate ich, angeblich ist in Italien keiner der Äcker mehr unbelastet, ich will ja keine unbegründete Panik verbreiten, aber jeder kann ja selber mal recherchieren.)

Bio bedeutet heute - meines Wissens - leider NICHT, dass alles in Labors kontrolliert wird.

Oft reicht eine Erklärung des Bauern, dass er nach biologischen Richtlinien arbeitet, und vielleicht(?) wird dann noch ein oder zweimal im Jahr eine Kontrolle (mit Ankündigung im Voraus?) durchgeführt, bei der ich mich auch frage, wie genau und WAS da kontrolliert wird. :(

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Ich habe diese Woche eine Sendung über die aus China eingeführten Mandarinen, Pilze und Tomaten gesehen. Mir ist gründlich der Appetit vergangen. Vor allem, weil ich bei italienischen Tomatenprodukten immer davon ausgegangen bin, dass es einwandfreie und in Italien selbst hergestellte Produkte sind. Nach dem Bericht über bei uns längst verbotene, in China aber eingesetzte Pestizide und verunreinigtes Wasser aus belasteten Flüssen und Bächen werde ich nur noch Bioprodukte aus Deutschland  kaufen. Das hat sicher seinen Preis, aber man hat nur eine Gesundheit. Ich verstehe nicht, warum die EU hier so versagt. Es geht doch um die Gesundheit aller Bürger!

 

Kann es auch bei Frischobst, Gemüse, Honig usw.der Fall sein,  dass ich auf dem Markt, im Gemüseladen  oder Reformhaus gekauft habe, als Herkunftsland ein EU-Land angegeben wird, weil das Lebenmittel aus China einen gewissen Zeitraum in dem EU-Land zwischengelagert wird und anschließend wird dann als Herkunftsland das entsprechende EU-Land angegeben.

Dagegen würde ich mich gerne wehren.

Redaktion:

Nein, das ist nicht zulässig. Wird ein Herkunftsland angegeben, muss es sich auf den Ursprungsort beziehen.

Ich bin eine Konsumentin welche bei allen Produkten auf das Herstellungsland schaut. Wenn ich dann z.B. Bio-Borlottibohnen im Coop kaufe und diese kommen aus China wird mir schlecht!! Wenn ich schon Bioprodukte konsumiere und dabei unter anderem auf den Umweltschutz wert lege (Pestizide Wasserverbrauch , gerechte Entlöhnung usw. usw.) und diese Bohnen noch um den halben Erdball geflogen werden, dann verzichte ich lieber auf Bio - Produkte!! Ausserdem, wer kann in China überhaupt die Bio Qualität nach unseren Vorschriften überprüfen! Mein Fazit...., wir sollten wieder viel mehr Produkte in Europa herstellen und uns nicht vom chinesischen Markt abhängig machen!!

Leider beobachte ich das Tiefkühlhausbetreiber am Tiefseewasserhaven in Wilhelmshaven unter anderen voll auf die Billigprodukte aus China setzen mit den bekannten umweltschädlichen Inhaltsstoffen der Ware.

Die Politik in Hannover feiert es auch noch als Erfolg das zusätzlich die Warenströme mit dem ersten Zug auf der sogenannten Seidenstraße in Wilhelmshaven angelandet wurden.

Keiner weiß wie und wo die Waren unverpackt werden? Und findet man diese beim Discounter in der Kühltruhe und es steht drauf: Verpackt in…… für den Discounter ………

Der Kunde wird bewusst hinters Licht geführt da er keine Information über das Ursprungsland der Ware erhält .

 

Anmerkung der Redaktion:

Die Lieferkette der Produkte beinhaltet viele verschiedene Akteure. Bei einem Tiefkühlhausbetreiber handelt es sich zunächst nur um einen Logistiker. Für den Import sind die Lebensmittelhersteller verantwortlich. Es gibt bereits Hersteller von Tiefkühlwaren, die den Ursprung der Zutaten angeben. Als Verbraucherzentrale fordern wir weiterhin verpflichtende Herkunftsangaben der Hauptzutaten.

 

Die ganze Wahrheit über die Herkunft von Lebensmitteln aus China habe ich nach und nach erfahren. Bislang habe ich ersatzweise nach Alternativprodukten gesucht, was sich immer schwieriger gestaltete,  je mehr man erfuhr. Es ist ungeheuerlich, dass der europäische Kontinent, mithin auch Deutschland, des Geldes und Profit wegen, sich in Abhängigkeit von China begibt. China ist die größte Umweltschleuder in schlimmster Form und keiner muss sich über importierte Viren, Demenz u.v.a.m. wundern. Rattengift neben Erdbeeren oder dicke, graue Suppe als Wasser sind bekannt und zeigen die Unehrlichkeit verantwortlicher Politiker, wenn es um China geht. Das Wenigste was der Verbraucher erwartet ist die geeignete, umfassende Kennzeichnungspflicht, um die Entscheidung zu haben, ob er China möchte oder auch nicht. Was ist daran so schwer ?  Keiner soll sagen: Ohne China geht es nicht, denn letztlich tritt China nur wegen des Profites so stark in Handelsbilanz auf und nur deswegen.  

Anmerkung der Redaktion:

Die Verbraucherzentralen fordern bereits seit vielen Jahren, dass die Herkunft der wertgebenden Zutaten auf den Lebenssmitteln gekennzeichnet werden muss. Nur so haben wir als Verbraucher die Möglichkeit sich frei für oder gegen bestimmte Lebensmittel zu entscheiden.

 

Liebe Bundes-Landwirtschafts-Ministerin Klöckner,

es ist eine schande das Sie nicht in der Lage sind solche Waren aus China zu Verbieten.

Ebeso das die Herkunft der wertgebenden Zutaten auf den Lebenssmitteln gekennzeichnet werden sollen.

Rudolf Blazek, 10. August 2021

 

Der Verbraucher wird von der Lebensmittelindustrie hinters Licht geführt. Das ist unerträglich. Ein Beispiel ist Honig aus China. Dieser wird überall in unseren Supermärkten verkauft, Da steht dann drauf "Aus EU- und Nicht EU-Ländern" Da reicht dann wahrscheinlich ein Prozent Beimengung von Honig aus Rumänien, um ihn so deklarieren zu können. Wie sehr der chinesische Honig durch Pestizide und Fungizide vergiftet ist, weiß kein Mensch. Eine richtige Sauerei! Wir kaufen auf alle Fälle keinen solchen gepanschten Honig mehr.

 

 

Es ist sehr schwer und zeitaufwendig im großen Herkunfts- und Etikettierungsdschungel die richtigen Lebensmittel zu finden, die weder gespritzt noch verunreinigt oder gar nicht einmal echt sind.

Eine kleine Hilfe sind spezialisierte Magazine (Ökotest, Warentest...) zu lesen und dank dessen gründlicher Recherche die "essbaren" Lebensmittel zu finden.

Netto Discounter,

Konserven : Fertiggerichte, Obst, Gemüse etc.,

die Herkunft zuvor angeführter Produkte kann bei Netto mittels der Netto App gescannt werden, wenn ich jedoch diese App nicht nutzen kann noch möchte, habe ich keine Möglichkeit den Herkunfts- u. Verarbeitungsort vorab in der Filiale zu recherchieren.  M.E. ein Manko. Statt oder gerne auch ergänzend zum  Quellcode, aufgedruckt auf das Etikett, das Herkunft- u. Verarbeitungsland. 

Kundenservice muss auch ohne Smartphone möglich sein.

 

Anmerkung der Redaktion:

Wir empfehlen Ihnen, sich mit Kritik an der Netto-App zusätzlich auch direkt an Netto zu wenden.

 

 

Ich hatte schon vor einigen Wochen die Sendung bezüglich der Dosenimporte aus China gesehen und kann nur sagen, es ist unglaublich und skandalös, was in der EU möglich ist. Es scheint der Politik (Frau Klöckner) ganz egal zu sein, dass den Bürgern mit Pestiziden verseuchte Lebensmittel präsentiert werden. Die Supermärkte nehmen anscheinend aus Profitgier billigend in Kauf, dass Menschen gesundheitliche Schäden davontragen.

Besonders traurig ist, dass man sich als Verbraucher nicht über die Herkunft informieren kann, somit hätte jeder die Möglichkeit eine Kaufentscheidung zu treffen. M. E. kann man nur alle Verantwortlichen in dieser schmierigen Lebensmittelkette (China) als gewissenlos, verantwortungslos und menschenverachtend bezeichnen. 

Ich hoffe nur, dass Sie und foodwatch mehr Gehör finden werden.

    

 

In der SWR Sendung betrifft: China in Dosen - Billige Lebensmittel aus Fernost vom 29.09.2021 (Stand 20.05.2019) wurde recherchiert, dass durch die Kennzeichnung (Kenncode) auf den Deckeln der Dosen verarbeitete pflanzliche Lebensmittel das Herkunftsland China nachzuvollziehen ist. Leider wurde nicht mitgeteilt, wie es aus dem Code auszulesen ist. Kann mir da jemand Anhaltspunkte liefern?

Ich hätte hier zwei Beispiele aus meinem Vorratsraum:
REWE : ja! : Mandarinen-Orange
04.11.2023_GU
L20309_S1
4200/01020 601

REWE : ja! : Fein Gehackte Tomaten in Tomatensaft
L DE1 U081 0383E217 C
M.H.B: 31.07.2023

 

Anmerkung der Redaktion:

Aus unserer Sicht ist die Aussage in dem Film falsch. Der Kenncode gibt keine Auskunft über die Herkunft der Zutaten. Nähere Informationen dazu finden Sie bei unseren Kollegen von lebensmittelklarheit.de unter dem Beitrag Code auf der Verpackung und Ursprungsland bei Konserven.

Ich habe mir diese Sendung angesehen und bin einfach bloss sprachlos. Was kann man noch essen mit gutem Gewissen essen? Frisch einkaufen, selbst kochen ist für mich immer mehr die Devise. Das kostet Zeit und Geld, aber ich kann mit gutem Gewissen und Appetit die Nahrung zu mir nehmen. Das Tüpfelchen auf dem i war ja dann noch der Kommentar des Importeurs, dass der neue Markt für ihn wäre, unsere Lebensmittel nach China zu schicken, weil man dort aufgrund der Lebensmittelskandale dünnhäutig geworden ist. Na Prost Mahlzeit!

Ich habe mir mittleweile angewöhnt alles stehen zu lassen was nicht explizit als "In der EU angebaut" oder explizit auf ein Land (zB Ananas aus Costa Rica - Da habe ich sogar gesehen wie sie angebaut werden) verweist und beworben wird. Denn ich gehe mittlerweile vom "worst case Szenario" aus. Steht nichts drauf, kommt es für mich aus China - Besonders dieses Kontor aus Hamburg oder auch aus den Niederlanden....(produziert für...) - Da muss ich davon ausgehen, das es mit dem Frachter aus China kommt.. steht etwas drauf, wo es angebaut wurde (und dann ist es dem Hersteller auch wichtig das explizit zu nennen), kaufe ich mir dann gleich diverse Tomatenprodukte, Pilze etc. auf Vorrat. Natürlich ist frisch am besten, geht aber nicht immer.

Chinesische Nahrungsmittel werden von mir grundsätzlich seit Jahren boykottiert. Weder kaufe ich mir Pomellos (die habe ich fürher gelegentlich gekauft. Seit dem ich mir aber China bewußter gemacht habe, muss ich davon ausgehen, dass die Pomelos auch alle möglichen Schadstoffe in sich tragen. Sie sehen ja zudem auch immer so makellos aus), Ingwer, Süßkartoffel, Knoblauch et al , alles aus China. Ich warte lieber, bis es die Produkte wieder aus anderen Ländern gibt. Denn eins sollte einem immer zu denken geben. Selbst Chinesen versuchen - soweit es für sie finanziell möglich ist, weitestgehend ihre eigenen Produkte zu meiden, denn sie wissen wie verseucht sie sind.

Auf jeden Fall finde ich es super, dass die Thematik in diversen Reportagen ans Licht gekommen ist. Unsere Politiker sind ja von Lobbyisten durchsetzt, Da kommt noch lange nichts, dabei wäre es super einfach draufzuschreiben, produziert und/oder angebaut in China - Dann kann jeder selbst entscheiden. - Dabei sollte es doch mir überlassen werden, ob ich in Europa produzierte Ware essen möchte, oder den Chinadr....

 

Überlegenswert: Über 12 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich in Deutschland vernichtet. Mindestens 1 Million Tonnen (eher 2) werden aus China importiert.

Anmerkung der Redaktion:

Die von Ihnen angesprochenen 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle entstehen während der gesamten Wertschöpfungskette und setzen sich wie folgt zusammen:

  • Die Primärproduktion hat daran einen Anteil von 12 Prozent (1,4 Mio. Tonnen).
  • Bei der Verarbeitung fallen 18 Prozent (2,2 Mio. Tonnen) an.
  • Im Handel entstehen 4 Prozent (0,5 Mio. Tonnen) der Lebensmittelabfälle.
  • Bei der Außer-Haus-Verpflegung fallen 14 Prozent (1,7 Mio. Tonnen) der Abfälle an.
  • Der Großteil der Lebensmittelabfälle entsteht mit 52 Prozent (6,1 Mio. Tonnen) in privaten Haushalten. Allerdings sind in dieser Zahl auch Obstschalen oder Knochen mit eingerechnet.

Würden keine Lebensmittel aus China zu uns nach Deutschland importiert, so würde dies an der Lebensmittelverschwendung bei uns nur wenig ändern.

Die Bürger sollten immer mehr durchschauen können, wie wir infiltriert, manipuliert, geschwächt, gesteuert, eingeengt, unterdrückt, betrogen, gleichgeschaltet und entmenschlicht werden, damit wir durch bewusste Entscheidungen mitwirken können an einer besseren Welt.

Aus Klimaschutzgründen sollte der Gesetzgeber verpflichtet sein, die Herkunftsorte zu bezeichnen, denn ich will keine Semmel kaufen, die aus einem Billigteig aus China stammt, der tausende von Kilometern verschifft werden musste.

Ich backe mein Brot selber aus selbstgeschrotetem Getreide.

Mischprodukte (Marmeladen, Menüs, Konserven etc.) sollten gekennzeichnet werden, wenn sie nicht aus regionalen Pflanzen hergestellt wurden. 

Der chinesische Diktator will in Europa  immer mehr seine chinesischen Produkte verkaufen - nach dem chinesischen Sprichwort: Wer Europa besitzt, dem gehört die ganze Welt.

Dem will ich als Verbraucher entgegenwirken.