Schimmel bei Paranüssen: Lieber ausspucken als runterschlucken
Gelegentlich kaufe ich Paranüsse, weil sie so gesund sind. In jeder Packung sind jedoch welche, die beim Verzehr schimmelig schmecken, was mit bloßem Auge aber nicht sichtbar ist. Natürlich spucke ich diese dann aus. Sollte man lieber auf sie verzichten? Wie ist es bei Mandeln und Walnüssen?
Es stimmt, dass Paranüsse unter die Lebensmittel fallen, die häufig mit Schimmelpilzgiften belastet sind. Daher sind zum Beispiel für Paranüsse aus Brasilien verstärkte amtliche Kontrollen bei der Einfuhr in die EU vorgeschrieben.
Es besteht jedoch kein Anlass, auf Paranüsse vollständig zu verzichten. Lassen Sie sich den Genuss an Nüssen nicht nehmen. Falls Sie doch einmal eine verdorbene Nuss gegessenen haben, ist das nicht automatisch gesundheitsschädlich. Wenn Sie rechtzeitig merken, dass eine Nuss eigenartig schmeckt, ist die Devise "spucken statt schlucken" vollkommen richtig.
Das Besondere an Paranüssen ist ihr hoher Gehalt am lebenswichtigen Spurenelement Selen. Es ist ein Bestandteil von Enzymen und daher an vielen Reaktionen im Körper beteiligt. Gleichzeitig zum hohen Selengehalt muss aber auch die von Natur aus hohe radioaktive Belastung dieser Nüsse erwähnt werden. Daher sollten nicht mehr als zwei Paranüsse am Tag verzehrt werden. Diese Menge reicht dennoch aus um zur Selenversorgung des Körpers beizutragen.
Weitere Informationen zu Paranüssen finden Sie hier. Zu Schimmel in Nüssen lesen Sie auch in unserem Beitrag "Schimmel bei Walnüssen".

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