Warum müssen nur tiefgekühlte Beeren erhitzt werden? Oder gilt das auch für frische und regionale?

Stand: 11. September 2025

Bisher wurden nur durch den Konsum von Tiefkühlbeeren viral bedingte Erkrankungsausbrüche nachgewiesen. Die gesetzlichen Hygienestandards für Tiefkühlbeeren sind genauso hoch wie für frische Beeren. Daher könnten auch regionale und frische Beeren mit Noro- oder Hepatitis A-Viren belastet sein.

Die gesetzlichen Hygienestandards für Tiefkühlbeeren sind genauso hoch wie für die frischen Beeren. Daher können generell auch regionale und frische Beeren grundsätzlich mit Noro- oder Hepatitis A-Viren belastet sein. Allerdings wurden bisher nur durch den Konsum von Tiefkühlbeeren viral bedingte Erkrankungsausbrüche nachgewiesen.

Mögliche Gründe für eine Keimbelastung sind verunreinigtes Bewässerungswasser, eine unsachgemäße Düngung und/oder eine mangelnde Personalhygiene bei der Ernte und Weiterverarbeitung der Beeren. In der Vergangenheit wurde vor allem bei importierten Tiefkühlbeeren eine erhöhte Keimbelastung festgestellt.

Daher empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung tiefgekühlte Beeren vor dem Verzehr auf über 90 Grad Celsius zu erhitzen, um mögliche Keime abzutöten. Lassen Sie dazu die Beeren in einem Topf mit etwas Wasser mindestens 2 Minuten köcheln und rühren Sie gleichmäßig um. Frische Beeren sollten Sie stets gründlich abwaschen.

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