Sind Karotten mit schwarzen Flecken noch essbar?
Schwarze Flecken auf Möhren sind oft eine Pilzerkrankung. Kleine, frische Stellen können großzügig weggeschnitten oder geschält werden. Schmecken die Möhren bitter oder ist Schimmel sichtbar, sollten sie entsorgt werden. Kühl, dunkel und ohne Plastik lagern verlängert die Haltbarkeit.

Karotten, die schwarzen Flecken aufweisen, leiden vermutlich an der schwarzen Wurzelfäule, einer Pilzerkrankung. Diese Krankheit wird durch den Schimmelpilz Thielaviopsis basicola verursacht. Die Auswirkungen sind häufig erst spät, entweder im Zwischenlager, im Verkaufsregal oder zu Hause im Kühlschrank zu beobachten.
Solange die Flecken noch relativ neu sind, reicht es aus, die schwarzen Flecken gründlich zu schälen oder wegzuschneiden. Wenn die Karotten bereits mit schwarzen Flecken gekauft wurden und schon länger herumliegen, kann sich der Schimmel schon weiter ausgebreitet haben und die Karotten können bitter schmecken. Diese sollten dann entsorgt werden. Das gilt auch für Karotten, auf denen Schimmel schon sichtbar ist.
Um Karotten vor Schimmelbefall zu schützen können folgende Vorkehrungen getroffen werden:
- erst direkt vor der Verwendung waschen,
- aus der Verpackung, besonders aus Plastikverpackungen, nehmen,
- kühl lagern,
- dunkel lagern.
Tipp:
- bei Bundkarotten das Grün abzuschneiden hält sie länger frisch

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