Was bedeuten die schwarzen Punkte an den Blatträndern von Chinakohl?
Die schwarzen Punkte an den Blatträndern von Chinakohl sind meist harmlose Blattrandnekrosen. Dabei sterben einzelne Zellen an den Blattadern ab oder verholzen. Der Chinakohl kann trotzdem bedenkenlos gegessen werden. Nur braune, matschige Stellen sollten großzügig entfernt werden.

Die Blätter des Chinakohls sind von Natur aus leicht gezackt, an den Spitzen münden kleine Leitbündel. Dort enden die Blattadern aus Holz- und Bastzellen. Es kommt vor, dass einzelne Zellen entlang der Leitbahn oder an deren Ende absterben oder verholzen und dabei schwarz vertrocknen. Bei sehr guter Stickstoffversorgung, aber auch bei knapper Kaliumversorgung kann das Phänomen stärker auftreten. In der Fachsprache werden diese Stellen als sogenannte Blattrandnekrosen bezeichnet. Sie können sich aber ebenso erst nach der Ernte im Laufe der Kühllagerung oder später zu Hause bei zu warmer Lagerung entwickeln.
Gesundheitlich sind Blattrandnekrosen völlig unproblematisch, so dass man den Chinakohl ohne Bedenken verzehren kann.
Anders ist sieht es bei brauner Nassfäule aus, die durch Bakterien oder Pilze verursacht wird. Dabei werden größere Anteile der Salatblätter braun und matschig. In diesem Fall sollten die betroffenen Bereiche großzügig mit einem etwa 3 cm gesundem Rand weggeschnitten und die Blätter gut gewaschen werden.

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