Schimmel in Mandelmilch?
Das BfR wies im Februar 2026 auf mögliche Gesundheitsrisiken durch Aflatoxine in Mandeldrinks hin, besonders für kleine Kinder. Schimmelpilzgifte sind weder sichtbar noch riechbar. Daher empfiehlt sich eine abwechslungsreiche Ernährung mit Produkten verschiedener Hersteller.

Das BfR bewertete Mandeldrinks mit Aflatoxinen im Februar 2026 als mögliches Gesundheitsrisiko für kleine Kinder. Speziell für Kinder besteht eine mögliche Gefahr durch Aflatoxine. Sie gelten in dieser Altersgruppe als besonders empfindlich. Bei 31 von 39 Mandeldrinks wurde in einer aktuellen Untersuchung das Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 nachgewiesen. Für Verbraucher sind Schimmelpilzgifte nicht riechbar oder sichtbar. Sie bilden sich oft schon bei der Rohware (Mandeln) und nicht erst beim fertigen Getränk. Aflatoxine besitzen eine genotoxisch-kanzerogene Wirkung. Die Wahrscheinlichkeit, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten, stuft das BfR als „mittel“ ein. Da man weiß, dass Mandeldrinks oft Spuren von Aflatoxinen enthalten können, erfolgen regelmäßig Überwachungen der Lieferketten und der Rohstoffe (Mandeln). In anderen Lebensmitteln wie beispielsweise Getreide, Obst, Gemüse, Nüssen oder Kakao können auch Aflatoxine vorkommen. Wir empfehlen eine vielfältige, abwechslungsreiche Ernährung, auch von unterschiedlichen Herstellern, um die Aufnahme unerwünschter Stoffe möglichst niedrig zu halten.

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