Sind Algen wie Nori bei Sushi gefährlich wegen des hohen Jodgehalts?
Die DGE empfiehlt max. 1 g Algen/Tag wegen der natürlich enthaltenen hohen Jodmenge, die die Schilddrüse belasten kann (besonders Braunalgen wie Kombu). Nori-Algen (für Sushi) enthalten weniger, dennoch max. 3 Nori-Blätter/Tag. Produkte mit ≥ 20 mg Jod/kg sind laut BfR gesundheitlich bedenklich.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine maximale Verzehrmenge von einem Gramm Algen am Tag. Diese Empfehlung basiert auf dem oftmals sehr hohen Jodgehalt von Algen, der sich bei häufiger Aufnahme in Form von Fehlfunktionen der Schilddrüse niederschlagen kann. Hiervon sind insbesondere Braunalgen wie beispielsweise Kombu betroffen, die naturgemäß über einen sehr hohen Jodgehalt verfügen. Bei Nori-Algen, wie sie in Blattform zur Zubereitung von Sushi verwendet werden, ist der Gehalt oftmals deutlich geringer, aber auch hier sollten nicht mehr als drei Blätter pro Tag verzehrt werden. Eine Portion besteht meistens aus elf bis zwölf Stücken, was etwa zwei Blättern entspricht.
Zu empfehlen ist jedoch, auf Produkte zurückzugreifen, bei denen der Jodgehalt angegeben ist. Produkte mit einem Jodgehalt von 20 Milligramm pro kg oder mehr hält das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) für nicht mehr verkehrsfähig, da sie eine starke Gesundheitsgefahr darstellen.
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