Ist täglicher Verzehr von Hering aus der Dose unbedenklich?
Einen Fischverzehr aus Konservendosen sollten Sie auf 1 – 2 Dosen pro Woche beschränken. Konservendosen können mit einer Bisphenol-A-haltigen Beschichtung versehen sein. Dieser Stoff kann aus der Beschichtung ins Lebensmittel übergehen. Er reichert sich besonders in fettreichen Lebensmitteln an.

Hering zählt zu den Fischen, die eher selten mit Schadstoffen wie Schwermetallen oder Dioxin belastet sind. Allerdings fand die Umweltschutzorganisation Greenpeace 2025 in einer Untersuchung von Meeresfischen aus Ost- und Nordsee PFAS, eine langlebige Umweltchemikalie. Hering, Scholle und Steinbutt wiesen teilweise erhöhte Werte auf. Konservendosen können zudem mit einer Bisphenol-A-haltigen Beschichtung versehen sein. Dieser Stoff kann aus der Beschichtung ins Lebensmittel übergehen. Wie Untersuchungen zeigen, wird der festgelegte Grenzwert nicht immer eingehalten. Bisphenol A steht unter anderem im Verdacht, den Hormonhaushalt zu verändern und das Immunsystem zu schädigen und sollte möglichst vermieden werden. Es reichert sich besonders in fettreichen Lebensmitteln an. Aus diesem Grund wurde die Verwendung von Bisphenol A für Materialien mit Lebensmittelkontakt inzwischen weitgehend verboten. Es können jedoch noch bis 2028 Bisphenol-A-haltige Dosen im Umlauf sein. Wie Untersuchungen zeigen, werden festgelegte Grenzwerte für Bisphenol A und empfohlene Höchstwerte für PFAS nicht immer eingehalten. Einen Fischverzehr aus Konservendosen sollten Sie daher am besten auf 1 – 2 Dosen pro Woche beschränken.
Mehr Infos finden Sie hier:

Schreiben Sie einen Kommentar