Bitterstoffe in Gurken? Werden die Bitterstoffe durch kochen vernichtet?
Gurken können Bitterstoffe (Cucurbitacine) enthalten, insbesondere bei Stress durch Hitze oder Trockenheit. Schmeckt eine Gurke deutlich bitter, sollte sie nicht verzehrt werden, da Beschwerden wie Übelkeit oder Durchfall möglich sind. Kochen zerstört die hitzestabilen Bitterstoffe nicht.

Gurken können Bitterstoffe enthalten. Dabei handelt es sich um sogenannte Cucurbitacine, die natürlich in Kürbisgewächsen vorkommen. Salatgurken sind normalerweise so gezüchtet, dass sie kaum oder keine Bitterstoffe enthalten. Durch Stress wie Hitze, Trockenheit oder starke Temperaturschwankungen, oder bei selbst angebauten Gurken können jedoch wieder Bitterstoffe entstehen. Schmeckt eine Gurke deutlich bitter, sollte sie nicht gegessen werden. Stark bitter schmeckende Gurken deuten auf erhöhte Cucurbitacin-Gehalte hin, die Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall verursachen können. Auch das Kochen zerstört nicht die Bitterstoffe, denn Cucurbitacine sind hitzestabil. Eine bittere Gurke bleibt auch nach dem Garen bitter.
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